Waren einmal Revoluzzer

Johanna Moders Tragikomödie ist ein präziser Kommentar zur Wohlstandsgesellschaft – und ihren äußeren und inneren Grenzen. Max-Ophüls-Preis 2020: Beste Regie.

Die Paare Helene (Julia Jentsch) und Jakob (Manuel Rubey), Tina (Aenne Schwarz) und Volker (Marcel Mohab) sind moderne, urbane Enddreißiger und genießen ihr geregeltes und privilegiertes Leben in Wien. Als sie der Hilferuf eines russischen Freundes aus Studienzeiten erreicht, ergreifen sie kurzentschlossen die Chance zu helfen: Endlich einmal nicht nur reden, sondern wirklich etwas tun. Doch was die Vier als Abenteuer begreifen, bedroht rasch das Gefüge der alten Freundschaft und der Beziehungen zueinander.

Denn: Hilfe kann sehr unterschiedlich definiert werden – und die Hilfsbedürftigen verhalten sich anders, als die Helfenden das gerne hätten. Und so führt die Ankunft von Pavel (Tambet Tuisk) und seiner Familie den ÖsterreicherInnen ihre eigenen, nicht gelebten Ideale vor Augen

AT 2020 - R: Johanna Moder - D: Julia Jentsch, Manuel Rubey - FSK: 12 - L: 104 min.

Filmplakat zu "Waren einmal Revoluzzer" | Bild: JIP

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